Auszeit Adria Newsletter 23. Juli 2013

Insel Vis, 23. Juli 2013

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Ratten auf dem Schiff? Wer glaubt schon an Legenden!

Die Inseln, Häfen und Ankerbuchten wechseln sich auf unserem Weg nach Südosten ab. Inzwischen hat die Hochsaison begonnen und es ist richtig voll, heiss  und oft bleibt auch noch der kühlende Wind aus. Daher werden unsere gesegelten Strecken immer kürzer. Nachmittags brennt sich die Sonne ins Hirn und man sehnt  sich nach einem kühlenden Bad in einer Bucht vor der nächsten Insel. So laufen wir Solta an. Manchmal sind die Buchten so klein und der Andrang der Yachten so gross, dass man zusätzlich zum Anker so genannte Landfeste ausbringen muss, um den Schwoikreis zu reduzieren. Das Thema Ankern und vermouren, also das fest machen mit Mourings bildet jedoch einen Themenkreis für sich sprengt hier den Rahmen.

Wir finden also ein nettes Plätzchen und benutzen neben dem Anker zwei Landleinen, die an Bäumen oder Steinen befestigt werden. Das machen hier auch die Locals so. Nach dem Abendessen und dem Abwasch sitzen wir dann bei einem Glas Wein gemütlich im Cockpit. Es wird schon ab 21 Uhr dunkel. Dann sehe ich an  meinem Ellenbogen einen Schatten vorbeihuschen. Ich schaue noch einmal hin, es handelt sich um ein Tier. Ne Ratte! Ich springe auf, die Ratte bemerkt mich, ist erschrocken und rennt ihren Weg über das Seitendeck zurück aufs Vorschiff. Inzwischen habe ich die Taschenlampe zur Hand. Wir sehen noch wie sie über die im Wasser absinkende Leine das rettende Land erreicht. Da haben wir wohl alle noch mal Schwein gehabt.
Da  die Vorschiffsluke offen stand wird noch das ganze Schiff nach weiteren blinden Passagieren durchsucht und alles verrammelt bis das Tageslicht uns wieder hat.
In der Bucht auf dem Bild hatten wir übrigens keinen Besuch.

Sonnige Grüsse an Alle!
Andre, Eva und Caxixi OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

Auszeit Adria Newsletter vom 11.07.2013

Insel Murter, 11.Juli 2013
Ein grosses Hallo aus der Adria!
Nachdem unsere letzte Mail bei einigen geneigten Lesern zu leichten Irritationen geführt hat senden wir zur Abwechslung mal ein Bild von unserem Boot.
Die Reise führte uns weiter über die Inseln Susak, Ilovik und Ist. Von dort ging es weiter in die paradiesische Pantera-Bucht der Insel Dugi Otok. Dort wurde ein Marina-Tag eingelegt. Das bedeutet waschen, Vorräte aufstocken Wasser bunkern, Pizza (also richtiges Essen) etc. Nach der Eingewöhnung stellt sich so etwas wie „Bordalltag“ ein.
Weiter ging es über die Insel Iz zurück nach Dugi Otok in den Hauptort Sali mit 1.500 Einwohnern. Das ist hier echt in der Pampa und man bekommt nur das allernötigste. Nach einem Besuch in dem Telascicia Nationalpark (Besuchergebühr 200 Kuna) ankern wir nun hinter der Insel Zut. Morgen soll es mal wieder in Richtung Festland gehen.
Übrigens haben wir ausgerechnet, dass wir es beim Wasserverbrauch an Bord mit den Indern aufnehmen können: Pro Person ca. 2,5 Liter am Tag für Waschen, Duschen, Kochen und Abwasch!
Bis bald
Andre, Eva und Caxixi

 

2013-07-10 19.48.24

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